![]() |
Wir freuen uns allen mitteilen zu können, dass Moritz Dreiner Liebe Laura, Das Praxisteam |
Entstehung von Zahnstein:
Im Alter von sechs bis sieben Monaten ist das bleibende Hundegebiss vollständig entwickelt. Ohne Zahnpflege ensteht unsichtbarer Zahnbelag, sogenannter Plaque. Lagert sich dann Kalzium aus dem Speichel ein, so mineralisiert der Belag und es bildet sich Zahnstein.
Zahnstein ist hart, gelb-, ocker- oder braunfarben, gut sichtbar und haftet zuerst an der Außenfläche der Fang- und Backenzähne.
Folgen von Zahnstein:
Zahnstein ist eine gute Basis für Bakterien. Sie können sich hier immer weiter vermehren, wodurch Entzündungen des Zahnfleisches entstehen, welche durch eine deutlich sichtbare Rötung zu erkennen sind. Diese Zahnfleischentzündungen wandern den Zahn entlang bis zur Wurzel, die dann auch angegriffen wird. Der Zahn lockert sich und das Tier hat Zahnschmerzen. Hinzu kommt der übel riechende Atem der von uns Menschen als unangenehm empfunden wird.
Zahnpflegemaßnahmen:
Zähne sollten bei Hunden mit einer entsprechenden Zahnbürste und Zahnpasta zweimal in der Woche geputzt werden. Es ist mit Abstand die wirksamste Methode, zur Vorbeugung und Bekämpfung von Zahnstein.
Die Zähne werden bei geschlossenem Fang geputzt, so kann man alle Außenflächen der Zähne säubern, wichtig sind Fang- und Backenzähne.
Auch wenn Welpen schöne weiße Zähne haben, sollte man sobald das bleibende Gebiss vohanden ist, spielerisch das Tier an den Vorgang des Zähneputzens gewöhnen. Wichitg sind dabei Belohnungen nach dem Zähneputzen. So gehört das Zähneputzen schnell zum Alltag und beudeutet keinen Stress für Tier und Besitzer.
Regelmäßige Kontrollen des Gebisses und der Maulhöle sind wichtig! Sehen sie Ihrem Vierbeiner ins Maul: Hat er gelbe, fleckige Zähne? Hat er schlechten Atem? Ist das Zahnfleisch gerötet oder geschwollen? Gibt es Zähne, die sich auf leichten Druck hin bewegen? Es empfiehlt sich außerdem die Zähne alle sechs bis zwölf Monate, wie es zum Beispiel der Tierarzt bei der jährlichen Impfung macht, kontrollieren zu lassen.
Sind die Zähne so stark mit Zahnstein befallen, empfiehlt es sich auch bei älteren Hunden eine Zahnsanierung in Narkose durchzuführen. Hierbei werden alle Zähne mit speziellen Instrumenten und per Ultraschall gereinigt. Lockere Zähne, die nicht erhalten bleiben können, werden gezogen. Nach solch einer Zahnsanierung geht es dem Hund und auch der Katze viel besser und sie fressen wieder gerne.
Investieren Sie fünf Minuten pro Tag und ersparen Sie so Ihrem Vierbeiner unnötige Schmerzen und eine mögliche Narkose. Sie haben mehr Freude an einem gesunden Tier, das lange Zeit an Ihrer Seite lebt.
Epilepsie bedeutet Anfallsleiden, welches sich in Form von Krampfanfällen unterschiedlicher Form äußert.
Krampfanfälle können in jedem Lebensalter auftreten, sie können vereinzelt oder regelmäßig passieren.
Epileptische Anfälle werden durch eine verminderte Reizschwelle der Nervenverbindungen im Gehirn bewirkt. Dies kann entweder angeboren sein, sich später entwickeln oder durch eine andere Grunderkrankung ausgelöst werden.
Ein Krampfanfall dauert meist 2-5 Minuten und äußert sich in Bewußtlosigkeit, das Tier stürzt zu Boden, der ganze Körper ist verspannt, die Beine führen Laufbewegungen aus. Hinzu kommen Zittern und Speicheln, oft lassen die Tiere Urin oder Kot unter sich.
Kurz vor einem Anfall sind die Tiere häufig unruhig und verkriechen sich, danach noch etwas benommen und erschöpft.
Erleidet Ihr Tier solch einen Anfall, sollten Sie darauf achten, daß es sich nicht verletzen (stoßen...) kann. Rufen Sie bitte umgehend unter unserer Notfallnummer 01714777032 an.
Die Epilepsie ist selten heilbar, aber mit bestimmeten Medikamenten recht gut unter Kontrolle zu halten.
Zahnprobleme kommen bei Kaninchen, Meerschweinchen und anderen Heimtieren sehr häufig vor.
Da die Schneide- und bei den meisten Nagern auch die Backenzähne (außer bei Hamstern, Ratten und Mäusen) ein Leben lang wachsen, ist ein gleichmäßiger und kontinuierlicher Zahnabrieb notwendig für ihre Gesundheit. Ist dieser nicht vollständig gegeben, kommt es zu Zahnproblemen, in deren Folge der gesamte Organismus betroffen werden kann.
Ursache für einen ungenügenden Zahnabrieb können angeborene Zahn- und Kieferfehlstellungen sein, traumatisch bedingte Zahnverletzungen nach einem Sturz oder durch ein Hängenbleiben am Käfiggitter sowie nicht artgerechte Ernährung.
Dabei kommt es als Folge des erhöhten Druckes auf die Kaufläche der Backenzähne zu einer Abweichung von der normalen Zahnstellung und es bilden sich scharfe Kanten. Diese Kanten zeigen im Unterkiefer nach innen und können die Zunge verletzen, im Oberkiefer ragen sie nach außen und haben meist Verletzungen und Entzündungen der Backenschleimhaut zur Folge. Ebenso können Zahnwurzeln so geschädigt werden, dass es zu deren Einwachsen in den Tränennasenkanal oder in die Augenhöhle kommt und dort Abszesse entstehen.
Woran können Sie Zahnprobleme bei Ihrem Tier erkennen? Die Tiere nehmen ihre Nahrung langsamer zu sich, häufig kommt es zu Fressunlust, Gewichtsverlust, Änderungen der Kotmenge, Durchfall und vermehrtem Speicheln, welches sich in verklebtem Fell an der Kinnunterseite und an den Vorderpfoten bemerkbar macht. In einigen Fällen können Schwellungen im Mundbereich oder vermehrter, eitriger Augenausfluss entstehen.
Die Behandlung durch den Tierarzt umfasst das Kürzen der Zähne mit entsprechenden Instrumenten wie z.B. einer Trennscheibe bzw. Diamantschleifern. Eine ausgedehnte Zahnkorrektur der Backenzähne ist oftmals nur in Narkose möglich, ebenso das Anfertigen von Röntgenaufnahmen des Kopfbereichs. Bei einer massiven Zahnfehlstellung der Schneidezähne sollte auch deren vollständige Entfernung erwogen werden.
Vorbeugend am wichtigsten ist die artgerechte Ernährung Ihres Tieres. Zu einer ausgewogenen Nahrung gehört ein hoher Rohfasergehalt, der durch frei zur Verfügung gestelltes Heu gewährleistet ist. Wird zusätzlich Fertigfutter angeboten, so sollte dieses einen Rohfasergehalt von 16% nicht unterschreiten. Außerdem ist auf eine ausreichende Kalziumzufuhr zu achten, die über Frischfutter abgedeckt werden kann. Zum Abrieb der Schneidezähne empfiehlt sich natürliches benagbares Material, z.B. Äste von Obstbäumen.